Bergwerk Ewald
Schacht 1 wurde ab 1872 geteuft, bis 1974 wurde die Kohle auf der Anlage in Wagen nach oben gefördert. Der daraus resultierende Wagenumlauf war personal- und zeitaufwändig. Da die Hunte in mehreren Etagen in die regal- oder gestellartigen Förderkörbe geschoben wurden, sprach der Bergmann von Gestellförderung. 1974 dann der Umbau, die Förderung erfolgte ab jetzt in Großgefäßen, so genannten Skips. Die Personenfahrten fanden über die anderen Schächte des Bergwerks statt.
Das Bergwerk Ewald hatte insgesamt 11 Schächte auf dem Baufeld, u.a. in Gelsenkirchen Reese. als Besonderheit galt Schacht 3, der ein Blindschacht war, auf dem die Kohle von 1250 mtf auf 950 mtf transportiert wurde.
Von der Hängebank des Schachtes 7 wurde die Kohle dann zur Aufbereitung und Kohlenwäsche über Förderbänder weitertransportiert. Alle Schächte wurden im Jahr 2000 aufgegeben und verfüllt.
Das letzte Kohlegefäß wurde am 28.4.2000 im Schacht 7 gezogen.